Erfahrungen einer Berufsbildnerin MPT

Johanna

1. Was ist deine Motivation, um die Lernenden in ihrem Ausbildungsalltag zu begleiten?

Ich möchte den Lernenden möglichst viel Knowhow für die Zukunft mitgeben, damit sie erfolgreich die Ausbildung abschliessen können. Wir wissen alle, dass eine Ausbildung nicht immer reibungslos über die Bühne geht, daher möchte ich sie auch bei möglichen Schwierigkeiten unterstützen, damit diese gemeistert werden können.

2. Was hat dich dazu bewogen die Aufgabe als Berufsbildnerin wahrzunehmen?

In unserer AEMP brauchte es nochmals eine berufsbildende Person und ich dachte es wäre schade, wenn ich mein Wissen und meine Erfahrungen nicht weitergeben würde. Denn ich habe selbst die Ausbildung zur Medizinproduktetechnologin EFZ abgeschlossen und möchte mein erlangtes Wissen weitergeben an die Nächsten. Zudem bin ich eine geduldige Person und zeige sowie erkläre gerne neue Sachen.

3. Was waren-/sind deine persönlichen Herausforderungen während der Begleitung von Lernenden?

Eine Herausforderung ist sicher, das Versuchen auf jeden gleich einzugehen. Denn jemand braucht vielleicht mehr Unterstützung und möchte dabei nicht, dass sich die anderen weniger betreut fühlen. Was zusätzlich eine Herausforderung sein kann sind die aus der Pubertät heraus entstehenden Launen, welche es geben kann und auch darf, solange sie nicht die überhandnehmen.

4. In welcher Funktion bist du aktuell tätig?

Ich bin aktuell als Medizinproduktetechnologin eingestellt und umfasst viele verschiedene Aufgaben sowie Tätigkeiten.

5. Was sind deine jetzigen Hauptaufgaben?

Meine Hauptaufgaben bestehen daraus, dass ich zu 20% im Instrumentenmanagement aushelfe und ich mich zu 80% um die Ausbildung von MPT Lernenden kümmere, sowie auch Praktikanten betreue und neue Mitarbeiter einführe.

6. Wie begleitest du deine Lernenden optimal in ihrem Lernumfeld, dem Betrieb?

Ich leite Lernende selber in neue Handlungskompetenzen ein und kontrolliere ihre Arbeiten. Dazu begleite ich sie beim Erstellen von Lerndokumentationen und gebe ihnen auch ein Feedback dazu. Damit die Lernenden regelmässig eine Rückmeldung zu ihrem Ausbildungstand bekommen, erstelle ich am Ende jedes Semester einen Bildungsbericht, worin ihre Kompetenzen, Lerndokumentationen und die schulische sowie die Leistung im üK bewertet werden. Am Schluss des Bildungsberichtes werden Ziele und/oder Massnahmen für das nächste Semester festgehalten.

7. Wenn du als Berufsbildnerin Hauptverantwortlich wärst, wie würdest du deine Lernenden optimal begleiten?

Ich würde mir aus dem Team noch weitere Praxisbildner heraussuchen welche mich bei der Ausbildung von Lernenden unterstützen können. Denn ich kann mich nicht aufteilen, vor allem nicht, wenn die Lernenden in den verschiedenen Zonen arbeiten, sowie in der unreinen Zone und in der reinen Zone. Somit hätten die Lernenden auch rund um die Uhr einen Ansprechpartner zur Verfügung. Damit ich den Lernprozess im Überblick behalte, würde ich mich regelmässig mit den Praxisbildnern austauschen. Aus dem Austausch heraus kann ich dann folglich den Bildungsbericht verfassen.

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